Prominente Unterstützung

Steffi Jones
Schirmherrin der Bundesstiftung Kinderhospiz

„Für mich ist ‚Fair Play‘ immer einer der wichtigsten Grundsätze gewesen. Und es berührt mich sehr, am Beispiel lebensverkürzend erkrankter Kinder zu sehen: Es ist nicht fair, durch eine solche Krankheit ausgegrenzt zu werden, sozial oder finanziell benachteiligt zu werden. Als Schirmherrin der Bundesstiftung Kinderhospiz möchte ich mithelfen, die Situation von betroffenen Familien zu verbessern, wo es nur geht!“

Stephanie Ann „Steffi“ Jones, Weltmeisterin 2003 und dreifache Europameisterin, ist eine der erfolgreichsten deutschen Fußballspielerinnen aller Zeiten.

Ihre aktive Karriere beendete sie im Jahr 2007, zum 1. Januar 2008 wurde Steffi Jones zur Präsidentin des Organisationskomitees der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 berufen. „Wir freuen uns, dass wir mit Steffi Jones eine anerkannte und erfolgreiche Nationalspielerin als Präsidentin des OK 2011 gewinnen konnten“, sagte der damalige DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.

Die OK-Präsidentin, die auch als Pendant zu Franz Beckenbauer, dem Präsidenten des OK der FIFA WM 2006, betrachtet wurde, setzt sich intensiv für den Frauenfußball ein. Mit Blick auf die großartige Entwicklung des Frauenfußballs und die enormen Chancen, die sich durch die Austragung der WM 2011 im eigenen Land ergaben, nahm Steffi die Herausforderung als OK-Präsidentin und alle damit verbundenen Aufgaben sehr gerne an.

Nach Abschluss dieser Tätigkeit, für die sie mehrfach geehrt wurde, folgte ihre Anstellung als „Direktorin Frauen- und Mädchenfußball“ beim DFB. „Nicht zuletzt wegen der vielen Titelgewinne und ihres sozialen Engagements ist die ehemalige Abwehrchefin der DFB-Auswahl eine gleichermaßen beliebte wie angesehene Persönlichkeit des deutschen Sports. Steffi Jones ist nicht nur durch ihre fachliche Kompetenz, sondern auch aufgrund ihrer sympathischen und natürlichen Art eine anerkannte und geschätzte Repräsentantin national und international“, so DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Im Jahr 2006 erhielt Steffi Jones den Hessischen Verdienstorden für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement. Immer wieder setzt sich die Tochter einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Soldaten für Integration und Toleranz in Deutschland ein.

Dabei ging der Weg von Steffi Jones nicht immer steil nach oben. Ohne Vater wuchs sie in dem problembeladenen Frankfurter Stadtteil Bonames auf. Im Kindergarten und während der ersten Schuljahre wurde sie wegen ihrer Hautfarbe gehänselt. Ihr älterer Bruder Christian wurde straffällig und drogensüchtig. Im November 2006 musste die Familie einen schweren Schicksalsschlag verkraften. Ihr „kleiner“ Bruder Frank verlor mit 22 Jahren als Soldat der US-Streitkräfte beim Einsatz im Irak bei einem Bombenanschlag beide Beine.

Steffi Jones traf die richtige Wahl und steckte ihre Energie und Leidenschaft in den Fußball. Für sie wurde das Spiel mit dem Lederball zum Stoff, aus dem die wirklich großen Träume gemacht sind – Träume, die für Steffi Jones später Wirklichkeit werden sollten.

Im Oktober 2019 übernahm Steffi Jones die Schirmherrschaft der Bundesstiftung Kinderhospiz.

2019-10-10T09:21:46+00:00